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Eintragungen vom Montag, 19.September, 2011

Die Reise nach Schleswig-Holstein

Die Barsinghäuser Landfrauen unternahmen auch in diesem Jahr eine Mehrtagesfahrt. Vom 11. Bis zum 15. September ging es nach Schleswig-Holstein.

Mit 21 Frauen und unserem Fahrer Peter Schenk starteten wir um 7.30 Uhr in Barsinghausen. Wir fuhren Richtung Hamburg auf der A7. Unsere erste kurze Pause machten wir in den Hamburger Bergen. Durch den Elbtunnel und über Landstraßen ging es weiter nach Büsum. Dort waren wir zur Mittagszeit.

Büsum liegt an der Nordsee nahe der Eidermündung und ist durch den Meeresstrom Piep mit der offenen See verbunden. Gegen die Sturmflutgefahr ist Büsum durch ein Sperrwerk geschützt. Bekannt ist Büsum als Fremdenverkehrsort.
Nachmittags um 15.00 Uhr erreichten wir Schleswig und das Hotel „Waldschlösschen“. Dort wohnten wir während unseres Aufenthaltes in Schleswig. Wir bezogen unsere Zimmer und machten uns auf den Weg zur Stadtführung in Schleswig, die um 16.00 Uhr begann.

Schleswig wurde im Jahr 804 erstmals urkundlich erwähnt und es feierte im Jahr 2004 sein 1200jähriges Jubiläum. Schleswig ist das Handelszentrum, das seinen Ursprung in der alten Wikingersiedlung Haithabu hat. Zeitweise gehörte Schleswig zu Dänemark.

Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählt der Dom St. Petri. In seinem Inneren steht der berühmte Flügelaltar, den Hans Brüggemann geschaffen hat. Leider konnten wir den Dom nicht besichtigen, weil gerade ein Konzert stattfinden sollte.

Zentrum der Stadt ist der Rathausmarkt. Das Rathaus entstand durch Umbau des alten Grauklosters. An der Rückseite kann man noch die mittelalterlichen Reste erkennen.

Im Osten der Altstadt befindet sich ein besonderes Schmuckstück, die Fischersiedlung Holm. Malerische Fischerhäuser umschließen einen privaten Friedhof. Die Bewohner der Fischerhäuser gehören noch heute zur sogenannten „Holmer Beliebung“, die ursprünglich Hilfe in Sterbefällen und besonderen Notlagen leistete.

Schleswig hat ein sehr vorbildliches dänisches Gymnasium, das der Stadt von einem reichen Dänen geschenkt wurde.

In Schleswig gibt es viel Fremdenverkehr. Die Schlei gilt als hervorragendes Segelgebiet und wird von Wassersportlern genutzt.

Nach der Stadtführung gingen wir zum Abendessen in ein sehr gutes Schleswiger Lokal, denn in unserem Hotel fand eine große Veranstaltung mit berühmten Köchen statt.

Am Montag, dem 12. September, besuchten wir Friedrichstadt, die sogenannte Holländerstadt.
Unsere Stadtführerin war mit holländischer Tracht bekleidet.

Friedrichstadt liegt zwischen den Flüssen Eider und Treene. Friedrichstadt wurde 1621 durch den gottorfschen Herzog Friedrich III. gegründet (daher der Name Friedrichstadt). Herzog Friedrich wollte ein Handelszentrum schaffen und holte dazu niederländische Bürger, besonders die wegen ihrer Religion verfolgten Remonstranten, nach Friedrichstadt und gewährte ihnen Religionsfreiheit. Die Remonstrsanten sind evangelisch, sie widersprachen der calvinisischen Lehre und wurden daher verfolgt. Da Herzog Friedrich Religionsfreiheit gestattete, siedelten sich auch Mitglieder anderer Religionsgemeinschaften an, so dass der Ort als „Stadt der Toleranz“ galt. Heute sind noch 5 Religionsgemeinschaften aktiv.

Grachten und niederländische Häuser prägen das Stadtbild. Die Häuser sind aus Ziegelsteinen gebaut, den sogenannten Moppen, die in Holland handgefertigt wurden. Aus Holland wurden auch fertige Sandsteingiebel, Pfeiler für die Kamine, gelbe und grüne Kacheln und sogar Holz geliefert. Die Häuser haben keine Hausnummern, sondern Hausmarken. Eine Mühle bedeutete z. B., dass ein Müller in dem Haus wohnte.

Die Grachten wurden künstlich angelegt. Die Bauzeit betrug 10 Jahre. Die Grachten sind insgesamt 3,5km lang, im Durchschnitt 15 m breit und 1,50 bis 2 m tief. Durch das Zusammentreffen von Eider (Salzwasser) und Teene (Süßwasser) entsteht Brackwasser.





Es gibt 3 bewohnte Inseln. Die Häuser sind sehr schmal, weil die Steuern entsprechend der Straßenfront berechnet wurden. Es gibt 17 Brücken oder ähnliche Gebilde.

Eine Schleuse trennt Friedrichstadt von der Eider. Friedrichstadt ist auch durch das Eidersperrwerk vor Überflutungen geschützt.

Nach der Stadtführung unternahmen wir eine Fahrt auf den Grachten und unterquerten 14 Brücken. Der Schiffsführer erklärte noch einmal das Wesentliche der Stadt

Wir verließen Friedrichstadt um 13.00 Uhr und fuhren zur Seehundstation Friedrichskoog. Verlassene und überlebensfähige Jungtiere werden in der Station aufgenommen. Ein Heuler ist ein junger Seehund, der während der Säugezeit dauerhaft von seiner Mutter getrennt wurde. Die Heuler werden möglichst naturnah und mit wenig Kontakt zu Menschen in Friedrichskoog aufgezogen und im Spätsommer ausgewildert. Sie müssen dann mindestens 25 kg wiegen.

Am 13. 9. unternahmen wir einen Ausflug zur Insel Föhr. Mit dem Bus ging es Richtung Flensburg nach Niebüll und Dagebüll. Von Dagebüll aus setzten wir mit einer Fähre nach Wyk auf Föhr über. Fähren verkehren mehrmals am Tag, unabhängig von der Tide , zwischen Dagebüll und der Insel. Die Überfahrt dauerte 45 Minuten. Von Wyk aus ging es mit dem „Friesenexpress“ zu einer Inselrundfahrt.

Wyk ist die einzige Stadt auf Föhr. Es gibt aber noch mehrer Gemeinden – ich glaube 16. Die Insel hat 5 Windmühlen. Bei einem Zwischenstopp bestiegen wir für eine gute Aussicht den Deich. Wir mussten uns am Geländer festhalten, damit wir nicht wegwehten, denn es war sehr sehr stürmisch.

Am Mittwoch, dem 14. September, besuchten wir das Wasserschloss Glücksburg. Glücksburg war Sitz der Herzöge Schleswig-Holsteins und zeitweise auch Regierungssitz der dänischen Könige.
Wir erfuhren bei einer Führung eine Menge über die Verwandtschaft der Fürstenhäuser und bewunderten herrliche Wandteppiche, Porzellan und Bilder von geschichtlichen Personen.

Wir fuhren dann weiter über Kappeln (Heringstadt), das in der Nähe der Schleimündung zur Ostsee liegt, und Arnis, der kleinsten Stadt Deutschlands nach Ulsnis. Mit der „Wappen von Schleswig“
machten wir eine Schiffsreise auf der Schlei bis nach Schleswig.

Mittwochabend war unser letzter Abend im Hotel. Es gab ein festliches Abendessen – 4 Gänge.
Anschließend saßen wir Reiseteilnehmer noch gemütlich zusammen.

Am 15. 9. hieß es Abschied nehmen. Auf der Heimfahrt besuchten wir noch das Eidersperrwerk. Es befindet sich an der Mündung der Eider in die Nordsee bei Tönning in Schleswig-Holstein.Es ist das größte deutsche Küstenschutzbauwerk. Es soll das Land vor Sturmfluten der Nordsee schützen.Die Eider ist tideabhängig.

Zur Mittagszeit machten wir eine Pause in Glückstadt und konnten, wenn wir wollten, Matjes essen.
Dafür ist Glückstadt bekannt.

Die Kaffeepause fand an der Elbe beim Schulauer Fährhaus statt. Das Schulauer Fährhaus mit dem Willkomm Höft ist einzigartig. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang werden hier die großen Schiffe mit Musik und Dippen der Flagge begrüßt. “Willkommen in Hamburg! Wir freuen uns, Sie im Hamburger Hafen begrüßen zu können.“ Diese Worte hören Seeleute in den verschiedensten Sprache der Erde. Seit 1952 werden hier ein- und auslaufende große Schiffe mit ihrer Nationalhymne begrüßt und verabschiedet. Begrüßungskapitäne des Schulauer Fährhauses erzählen den Gästen viel Wissenswertes über die Schiffe.

Nach der Kaffeepause ging es Richtung Heimat. Wir erreichten Barsinghausen ungefähr um 20.00 Uhr. Unterwegs gab es einen halbstündigen Stau wegen einer Baustelle, aber sonst verlief alles glatt.
Peter Schenk hat uns, wie immer, sicher gefahren (insgesamt 1400 km). Anneliese Hasemann und Marianne Haller waren liebevolle und kompetente Betreuerinnen.

Natürlich war auch der Sender LFGF (Landfrauen auf großer Fahrt) mit auf der Reise. Die Chefredakteurin Renate Peschke sang mit uns und brachte unseren Geist mit Rätseln und Denksportaufgaben auf Schwung.

Es war wieder eine schöne, erlebnisreiche Fahrt. Wir danken allen, die zum Gelingen beigetragen haben.

Gertrud


Eingetragen von Gertrud um 10:34 [Details]


Eintragungen vom Mittwoch, 13.Juli, 2011

Deisterwanderung

Landfrauen unterwegs zu neuen Chancen!!!

Von Mai bis September 2011 machen LandFrauengruppen sich auf den Weg. Sie sind unterwegs, um in der Begegnung mit anderen, Erfahrungen auszutauschen, Ideen zu teilen und Neues zu entwickeln.
Auch eine Gruppe des Landfrauenvereins Barsinghausen hat sich auf den Weg gemacht und ist gemeinsam mit Landfrauen des Landfrauenvereins Gehrden-Ronnenberg zu einer Deisterwanderung aufgebrochen.
Am Dienstag, dem 05.07.2011, haben sich 19 Frauen bei strahlendem Sonnenschein auf dem Parkplatz am Nienstedter Pass getroffen und nach einem Begrüßungsschluck ging die Wanderung los.


Auf dem Wallmann-Weg ging es bergauf Richtung Deisterkamm. Die Anstrengung der Steigung wurde dann mit einer herrlichen Aussicht belohnt.



Das nächste Ziel war die „Alte Taufe“, ein großer Findling mit einer tiefen Mulde auf der Oberseite, der früher als Opferstein und nach der Einführung des Christentums als Taufstein genutzt wurde.




Nach der folgenden ansteigenden Wegstrecke kehrten dann die Wanderer im Nordmannsturm zu einer gemütlichen Kaffeestunde ein.



Ca. 3 Stunden nach dem Start kamen die Landfrauen wieder an ihren Autos an und alle waren der Meinung, diese Aktion bald zu wiederholen.

Eingetragen von Gertrud um 21:38 [Details]


Eintragungen vom Freitag, 8.Oktober, 2010

Landfrauen besuchten den Gardasee

In diesem Jahr fuhren 26 Landfrauen vom 26. September bis zum 3. Oktober 2010 nach Riva del Garda an das Nordufer des Gardasees. Riva ist die Hauptstadt der nördlichen Seehälfte. Es ist eine hübsche Kleinstadt .

Am 26. 9. ging es in Barsinghausen schon um 5 Uhr in der Frühe los. Wir fuhren mit dem neusten Bus der Firma Rinder. Unser Fahrer war zunächst Peter Schenk. In Gehrden und Hannover stiegen noch einige Gäste zu. Wir Landfrauen allein waren nicht genug, um die Kapazität des Busses auszunutzen. Die erste Pause machten wir in der Magdeburger Börde. Wir wechselten von der A2 auf die A 14 und waren um ca. 10 Uhr am Hermsdorfer Kreuz. Der Fahrer wurde gewechselt. Nun fuhr uns Dieter Schielke. Mittagspause machten wir bis 13 Uhr in Nürnberg-Feucht. Weiter ging die Fahrt nach Süden: München, Inntal, Kufstein, über den Brenner, Bozen, Trento bis nach Riva del Garda. Wir kamen dort gegen 20.00 Uhr an, luden die Koffer aus , bezogen unsere Zimmer im Hotel Royal und eilten sogleich zum Abendessen. Wir hatten eine lange Reise- ca .1070 km -hinter uns und waren müde.
Montag, den 27. 9., hatten wir zur freien Verfügung. Wir konnten uns von der langen Reise ausruhen.Es regnete ziemlich. Einige Unentwegte ließen sich jedoch durch das Wetter nicht abhalten, den Ort zu erkunden und sogar mit dem Schiff zu fahren.

Am Dienstag, dem 28. 9., stand Verona auf unserem Ausflugsplan. Abfahrt vom Hotel um 8.30 Uhr. In Verona warteten wir auf unsere Stadtführerin. Nachdem wir mit dem Bus den Bahnhof zweimal umrundet hatten und Dieter telefonierte , erfuhren wir, dass unsere Stadtführerin sich mit dem Termin geirrt hatte. So erkundeten wir am Vormittag Verona erst einmal auf eigene Faust. Ab 13 Uhr hatten wir dann eine Stadtführung mit der Stadtführerin Alexandra, zuerst vom Bus aus, dann zu Fuß. Wir fuhren mit dem Bus auf eine Anhöhe. Von dort hatte man eine schöne Aussicht auf die Stadt. Verona liegt an einer Doppelschleife der Etsch, etwa 59 m über dem Meeresspiegel und ist die fünftgrößte Stadt Italiens. Sie hat ca. 270.000 Einwohner und ist die Hauptstadt der Provinz Verona. Seit dem Jahr 2000 gehört die Altstadt von Verona zum Weltkulturerbe. Durch die Etsch gab es in der Stadt sehr oft Hochwasser. Es wurden Mauern gegen das Wasser gebaut. Die Stadt wurde immer höher, damit die Überschwemmungen gestoppt wurden. Bekannt ist Verona durch die Arena, in der in den Monaten Juli und August Opernaufführungen stattfinden Die Akustik darin ist sehr gut. Umgeben ist die Arena von der Piazza Bra. Ein breiter Bürgersteig, zum Teil mit Marmor gepflastert, mit vielen Restaurants befindet sich gegenüber der Arena. Es gibt viele mittelalterliche Paläste, Gässchen und prächtige Kirchen. Man kann sich gar nicht alles merken . Zu erwähnen ist vielleicht noch die Piazza delle Erbe mit ihrem sehenswerten Markt. Viele Straßen gehören zur Fußgängerzone. Als Engel oder Pharaonen verkleidete und geschminkte Menschen, versuchen sich so Geld zu verdienen.
Die Geschichte von Romeo und Julia spielte in Verona. Wir haben den Balkon der Julia gesehen. In der Soave, südlich von Verona gibt es ein großes Weinanbaugebiet – 9.000 ha groß. Wir legten an diesem Tag 182 km zurück.



Arena von Verona



Porta Nuova


Etsch

Mittwoch, den 29.9.,unternahmen wir mit unserer Reiseleiterin, Frau Trude ,zunächst einen Ausflug nach Mantua. Um zur Autobahn zu gelangen, mussten wir wie immer, auf einem kleinen Pass, dem Pass San Giovanni (287 m hoch) das Gebirge des Monte Baldo, überqueren. Der höchste Berg dieses Gebirges ist 2.218 m hoch. Das Gebirge besteht aus Kalkgestein. Man kann Spuren der Gletscher daran erkennen. Wir fuhren durch das Etschtal. Die Landschaft war geprägt durch Wein- und Obstgärten. Die Weinlese beginnt dort Ende August. Die Etsch war früher mit Flößen befahrbar. Die Venezianer brauchten viel Holz. Die Flöße fuhren bis Verona, dann wurde das Holz verschifft. Wir sahen unterwegs mehrere Festungen, die von den Österreichern zur Verteidigung gebaut worden waren (1837)

Mantua ist eine kleinere Stadt mit nur 70.000 Einwohnern. Es ist von 3 Seen umgeben, dem oberen, dem mittleren und dem unteren See. Die Stadt hat mehrere große Plätze mit herrlichen Bürgerhäusern. Auf der Piazza della Erbe, auf der noch jeden Donnerstag Markt ist, sieht man einen großen Palast mit Zinnen aus dem 13. Jh., einen Uhrturm mit einer astrologischen Uhr von 1472. Im 12. Jh. hat man die Wasserzufuhr geregelt. Bei Mantua beginnen die Reisfelder. Mantua liegt an der Grenze zur Lombardei. Bei Mantua denke ich immer an Andreas Hofer. Andreas Hofer gilt bei den Tirolern als Nationalheld. Er war der Anführer der Tiroler Freiheitskämpfe gegen die französischen und bayrischen Truppen. Er wurde auf Befehl Napoleons am 20. 2. 1810 in Mantua erschossen.

Am Nachmittag des 29.9. besuchten wir eine wunderschöne Parkanlage, den“Parco Sigurta Giardino“ Der Park hat eine Fläche von 600.000 qm. 1417 erbaute der adelige Nicolò Conarini eine Villa mit zugehörigen Feldern, 1627 wurde das Gelände mit einer Mauer umgeben und mit Gärten und Panoramawegen angelegt, um die Gäste der Villa zu erfreuen. Die Familie des Besitzers erhielt 1776 das Recht, den Garten mit Wasser aus dem Fluss Mincio zu bewässern. 1.000.000 Liter Wasser werden jährlich für die Bewässerung benötigt. 1978 wurde der Park für Publikum geöffnet. Er ist wunderschön mit Bäumen, Rasenflächen, Arzneipflanzen, einer Rosenallee, Seerosenteichen. Da der Park so groß ist, konnten wir ihn nicht zu Fuß durchwandern, wir fuhren mit einem kleinen Bähnchen. Man kann sich dort aber auch Fahrräder und kleine Motorautos mieten.

Am Donnerstag, dem 30. September, starteten wir um 8.30 Uhr zu einer Rundfahrt um den Gardasee. Der Gardasee entstand durch die Eiszeit. Er ist 51,6 km lang, im Norden 4 km breit und im Süden 17,2 km. Seine Fläche nimmt 370 qkm ein, bis zu 346 m ist er tief. Er liegt 65 m über dem Meeresspiegel. Unsere Reiseleiterin war wieder Frau Trude. „Gardesana“ heißt die Straße um den See. Die durchschnittliche Lufttemperatur beträgt im Norden +4°, im Süden +11°. Wir fuhren durch Torbole. Als der 37-jährige Goethe im September 1786 von der Passhöhe über Torbole erstmals den Gardasee sah, war er begeistert. In Malcesine hatten wir einen kurzen Aufenthalt. Weiter ging es durch Torre (soll eine schöne Burg haben)Bardolino, Garda, nach Sirmione. Sirmione liegt auf einer Halbinsel im Süden des Sees. Sirmione hat eine malerische Altstadt mit einer der schönsten Wasserburgen. Man konnte mit einem kleinen Motorboot um die Altstadt herumfahren und sie vom Wasser aus betrachten und in Sirmione landen. Zu Fuß geht man über einen breiten Wassergraben (Brücke) in die Stadt. Seitlich der Halbinsel entspringt eine 70° warme Thermalquelle. Daher ist Sirmione auch ein bedeutender Kurort.


Wir verließen Simione gegen 15.00 Uhr und fuhren zu einer Weinverkostung nach Mamia (südl. von Avia) Wir konnten heimische Weine probieren. – Wir legten an diesem Tag 251 km zurück.

Am 1. 10. war eine Rundfahrt zu den Trentiner Schlössern und Seen geplant. Wir hatten wieder eine Reiseleiterin. Zunächst besuchten wir in Riva del Garda jedoch die „Agraria“, eine landwirtschaftliche Genossenschaft. Hier kosteten wir einheimische Weine. Man konnte viele Erzeugnisse wie Tee, Marmelade, Wein usw. kaufen.

Auf kurvenreicher Straße ging es dann hinauf zum Tennosee. Die Farbe des Wassers ist ein unwahrscheinlich leuchtendes Grün. Wir machten Rast in einem Gasthaus oberhalb des Tennosees und probierten den „Heiligen Wein“. Der heißt so, weil die Trauben, fast schon Rosinen, in der Karwoche, der heiligen Woche, gekeltert werden. Den Tennosee konnte man auf einer Treppe erreichen. Er liegt 600 m über dem Meeresspiegel und ist 47 m tief. Er hat keine Quelle, sondern wird durch Regenwasser gespeist. Der See soll keinen Abfluss haben, aber das ist nicht bewiesen. Der Tennosee hat eine Insel, bei Niedrigwasserstand eine Halbinsel. Im See gibt es forellenartige Fische. Am Weg lag die Tennoburg. Sie ist in Wirklichkeit ein Schloss. Das Gebäude entstand im 12. Jh. zur Überwachung der Handelswege. Das Gelände gehört jetzt Zum Winkel. – Die Vegetation geht in der Gegend auf Grund des milden Klimas ziemlich hoch hinauf. Es gibt dort Oliven und Bananen auch Kiwis, die von Neuseeland eingeführt wurden.Wir sahen noch den Toblinosee (11 m tief) und das Toblinoschloss. In dem Tal gibt es 7 Seen. Der Gardasee ist der 8. Der Weg führte uns dann über Arco (Die Burg wurde von den Franzosen zerstört) nach Riva del Garda. In Arco soll im nächsten Jahr die Weltmeisterschaft im Klettern stattfinden. Wir fuhren an diesem Tag 68 km.

Sonnabend, der 2. Oktober, war unser letzter Urlaubstag am Gardasee. Morgens besuchten wir den Markt in Malcesine. Dort gab es vor allen Dingen Bekleidung aus Stoff, Strickwaren und Leder zu kaufen. Ab Mittag konnten wir dann entweder mit einem Schiff oder dem Bus nach Riva zurückkehren. Einige von uns machten noch einen Abstecher nach Limone. Dann hieß es Koffer packen.

Am Sonntag traten wir unsere Heimreise an. Abfahrt war um 7.00 Uhr. Wir fuhren den gleichen Weg zurück, den wir auch gekommen waren. Dieter fuhr uns bis zum Hermsdorfer Kreuz. Dort wurde er von Peter Schenk abgelöst. Bis auf zwei Staus ging die Fahrt zügig voran. In Hannover und Gehrden stiegen unsere Gäste aus. Wir erreichten Barsinghausen ungefähr um 23.15 Uhr.

Es war ein erlebnisreicher gelungener Urlaub. Marianne Haller und Anneliese Hasemann betreuten uns, wie immer, liebevoll und kompetent. Dieter und Peter fuhren uns sicher auf allen Straßen.
Natürlich war auch der Sender LAGF (Landfrauen auf großer Fahrt) mit der Chefredakteurin Renate Peschke unser Reisebegleiter. Renate hatte für jeden Tag Denksportaufgaben und Preisrätsel erarbeitet, an uns verteilt und ausgewertet. Außerdem hat sie mit uns gesungen.

Allen, die unsere Reise zu einem Erlebnis haben werden lassen, sei herzlich gedankt.

Gertrud

Eingetragen von Gertrud um 14:44 [Details]


Eintragungen vom Montag, 13.September, 2010

Landfrauen binden Erntekrone für das Regionserntefest 2010

Am 7. September 2010 banden einige geschickte Barsinghäuser Landfrauen die Erntekrone, die beim Regionserntefest am 19. September 2010 auf dem Rittergut in Wichtringhausen an den Regionspräsidenten übergeben wird. Gebunden wurde in Barrigsen in Meiers Gerätescheune.
Hier sind einige Bilder vom Binden zu sehen:













Eingetragen von Gertrud um 09:19 [Details]


Eintragungen vom Montag, 19.Juni, 2006

Wandern

Gewandert wird an jedem letzten Mittwoch im Monat. Treffen der Wanderer um 14.00 Uhr beim Kinderheim.

Eingetragen von Gertrud um 22:45 [Details]


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